17.09.2008 "artus zus Gast....in der K4 Galerie"

Andrea Neumann

Malerei zwischen Figuration und Abstraktion

Das Besondere an diesem wundervollen Abend in der Galerie K4 von Werner Deller war, dass uns der Galerist persönlich begrüßte, einleitende Worte fand und auch die Künstlerin anwesend war. Die Saarbrücker Malerin Andrea Neumann kam 1991 ins Saarland, um ihr Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Saar bei Bodo Baumgarten und Jo Enzweiler zu absolvieren. Seit 2008 hat sie dort als mittlerweile etablierte und geschätzte Malerin selbst einen Lehrauftrag inne.

So konnten die jungen Kunstfreunde die Künstlerin Andrea Neumann über die neue Ausstellung mit dem Titel "Malerei-  flüchtig - éphémère" im wahrsten Sinne des Wortes ausfragen. Die Fragenpalette reichte von technischen Begebenheiten über ihren Malstil bis hin zu konkreten Fragen zum Bildthema, bspw.der "Problematik Hochzeit" aus ihrem Hochzeitszyklus.

Die Möglichkeit mit der Künstlerin, Herrn Uthemann und dem Galeristen W. Deller das Gespräch zu vertiefen, wurde dann von fast 30 köpfigen jungen Gruppe in Anspruch genommen und von unserem Ehrengast, Herrn Ernest W. Uthemann auch teilweise kommentiert. Bis zu fortgeschrittener Stunde konnten die jungen Freunde bei netten Gesprächen und vom Hausherr zur Verfügung gestellten Getränken die Bilder besichtigen.

Die vorwiegend großformatigen Leinwandarbeiten wurden mit unterschiedlichen Motiven in Eitempera gestaltet. Das was vor dem geistigen Auge des Betrachters zurückbleibt, mag wie eine flüchtige Erscheinung anmuten, da Andrea Neumann zwischen Abstraktion und Figuration bzw. Gegenständlichkeit changiert. Es scheint oft, als versuche sie einen flüchtigen Augenblick festzuhalten. Das gegenständlich Wahrnehmbare offenbart sich dem Betrachter häufig erst auf den zweiten Blick.

Unser Dank gilt der Künstlerin Andrea Neumann, dem Galeristen Werner Deller und Ernest W. Uthemann für ihr Entgegenkommen und ihrer Freude am Austausch mit den jungen Kunstfreunden.

Impressionen 1
Impressionen 2
Impressionen 3
Andrea Neumann, Ernest W. Uthemann und Werner Deller